Ehrenamtliche Hilfe für
inhaftierte und haftentlassene Frauen:
Während der Haft
Kurse und Freizeitangebote
(Kochen, Nachhilfe, Malen, Nähen..)
Einzelbegleitung
Briefkontakte
Kontaktbesuche
Begleitung von Ausgängen
Gesprächsgruppen
Nach der Haft
Kontaktbesuche
Begleitung zu Ämtern
Gemeinsame Freizeitgestaltung
Unterstützung einer evtl. Rückführung von Kindern
Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche
Unterstützung bei schulischen oder beruflichen Maßnahmen
Kooperationen
Die ehrenamtliche Betreuung wird gemeinsam mit dem SKM Köln
durchgeführt.
JVA Köln-Ossendorf
(Frauenstrafvollzug)
Treffen
für Ehrenamtliche
Jeden
1. Montag im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr und jeden 3. Donnerstag
im Monat von 18.00 bis 20.00 Uhr. (Bitte um telefonische Anmeldung).
Die Treffen bieten die Gelegenheit zum Austausch, zur Praxisreflexion
und für aktuelle Informationen und thematische Einheiten.
Nächste
Schulung
Nächster
Ausbildungskurs im März 2005.
Jetzt anmelden - auch unter 0221-2074-219 (Helga Bartl beim SKM Köln)
Erstattungen
Fahrtkosten werden in
Form einer Pauschale erstattet.
In Köln sind derzeit rund 250 Frauen in der
Justizvollzugsanstalt inhaftiert. Selbst wenn diese Frauen "nur"
in Untersuchungshaft sitzen, Kurzstrafen verbüßen oder
unter das Jugendstrafrecht fallen, so werden doch familiäre,
freundschaftliche und soziale Bindungen - falls vorhanden - belastet
oder sogar abgebrochen.
Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln betreut Frauen
und Mädchen in individuellen Notlagensituationen, deshalb liegt
auch einer der Schwerpunkte ehrenamtlicher Arbeit bei der Begleitung
und Betreuung von Frauen während ihrer Haftzeit und nach der
Haftentlassung. Die Betreuung von Straffälligen und Haftentlassenen
durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet neue
Perspektiven, Chancen und Möglichkeiten für beide Seiten:
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
konfrontieren die Klientinnen unmittelbar mit deren eigenem Verhalten
in der Vergangenheit und der Gegenwart.
Ehrenamtliche Kräfte finden häufig einen
leichteren Zugang zu Straffälligen, da sie nicht durch sozialarbeiterische
oder juristische Maßgaben "verordnet" werden.
In vielen verschiedenen Freizeitangeboten üben
Ehrenamtliche gemeinsam mit Inhaftierte alltägliche Fähigkeiten
und Verhaltensweisen ein. Fähigkeiten, die nötig sind,
um nach der Entlassung den ganz normalen Alltag zu bestehen.
Ehrenamtliche bilden eine Brücke zwischen
dem Leben "draußen" und dem Leben in Haft.
Straffällige ohne Beziehungen erfahren, Akzeptanz
der eigenen Persönlichkeit und Bemühen um einen Menschen,
auch wenn die Taten,, die zur Inhaftierung geführt haben,
abgelehnt werden.
Ehrenamtliche vermitteln als Multiplikatoren
ein realistisches Bild von Strafvollzug und Straffälligen
nach draußen und vermitteln die Erkenntnis, dass Delinquenz
verschiedenste Gründe haben kann.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben
ein Anrecht auf Vorbereitung, Schulung und Qualifizierung.
Der SkF e.V. bereitet die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
auf ihren Einsatz im Gefängnis mit Einführungskursen (a`12
Treffen) intensiv vor. Bei den ersten Kontakten mit den zukünftigen
Klientinnen werden sie von Fachkräften begleitet. Weiterhin
organisiert der SkF e.V. Gesprächskreise, um sich mit anderen
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auszutauschen, Fortbildungsangebote
zu verschiedenen Themen ergänzen das Angebot.